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    <title>VS-Geheim (Aus dem Alltag eines Polizisten)</title>
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    <description>Aus dem Alltag eines Polizisten</description>
    <dc:publisher>Steel</dc:publisher>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    <dc:date>2010-01-31T20:37:40Z</dc:date>
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    <title>VS-Geheim</title>
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  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6166911/">
    <title>Rodelunfall</title>
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    <description>&lt;b&gt;Gerne erinnere ich mich an die Tage, als ich ein kleiner Junge war, und mein Vater und ich ganz alleine Schlittenfahren gingen. Es waren seltene, aber aufregende und tolle Stunden. Heute war eigentlich auch ein guter Tag dafür: Es lag genug Schnee, es war nicht zu kalt, es war Sonntag und die Sonne schien. Leider reicht das nicht, damit der Tag gut wird ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anruf der Rettungsleitstelle:&lt;br /&gt;
Wir brauchen mal eure Unterstützung bei der Landung eines Rettungshubschraubers. Vater und Sohn waren mit dem Schlitten unterwegs. Vater hat ein gebrochenes Schienbein, der Kleine hat die Hüfte gebrochen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, man. Das tat mir echt so richtig leid :-(</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-31T20:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6163767/">
    <title>Der kleine Steel</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6163767/</link>
    <description>&lt;b&gt;Kleine Kinder wählen gerne mal den Notruf. Manchmal wollen sie einfach nur ausprobieren, was passiert, wenn man die 110 wählt. Andere wollen ihren Mut beweisen und schreien schnell eine Beleidigung in den Hörer, bevor sie schnell wieder auflegen. Wenn so ein paar kleine Schlingel mehrfach anrufen, rufen wir zu deren Entsetzen schon mal zurück. Entweder erreichen wir sofort die Eltern und erzählen denen, was der Nachwuchs so treibt oder wir haben wieder das vorlaute Kind an der Strippe und verlangen, mit Papa oder Mama zu sprechen. Dieser kleine Kerl hat mich heute echt überrascht ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Die Stimme eines kleinen Jungen. &lt;i&gt;&quot;Wer ist da?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Geduldig und langsam sage ich: &quot;Die Polizei ist hier.&quot;&lt;br /&gt;
Energisch verlangt der Kleine: &lt;i&gt;&quot;So, mein Freund, jetzt gibst Du mir mal deine Mama!&quot;&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-29T19:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6141261/">
    <title>Selbstjustiz II</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6141261/</link>
    <description>&lt;b&gt;Im Straßenverkehr geschieht es vor allem auf den Autobahnen, dass die Verkehrsteilnehmer sich gerne durch Nötigung als Erzieher aufspielen, indem sie andere an Verengungen nicht einfädeln lassen, rechts überholen oder die linke Fahrspur unnötig blockieren. Aber Ordnung muss auch innerhalb geschlossener Ortschaften sein ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Die heulende Stimme einer Frau. &lt;i&gt;&quot;Ich brauche hier mal die Polizei. Ich habe hier Streit mit so einer alten Omi. Die meint, ich wäre hier falsch mit dem Fahrrad gefahren.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich sehe vor mir das Bild einer gebrechlichen alten Dame, die ein wenig vor sich hin meckert.&lt;br /&gt;
&quot;Sie haben Streit mit einer alten Omi und wählen deshalb den Notruf und brauchen die Polizei???&quot;&lt;br /&gt;
Kläglich aufheulend. &lt;i&gt;&quot;Jaaaa, buhuuuhuu. Die hat mir zweimal mit der Faust ins Gesicht geboxt ...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ups.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-17T15:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6141255/">
    <title>Der Partylöwe</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6141255/</link>
    <description>&lt;b&gt;Feiern ist eine feine Sache, aber man sollte schon ein wenig auf seine Gästeauswahl achten ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Notruf eines Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nuschelnde, betrunkene Stimme eines Mannes. &lt;i&gt;&quot;Meine Partygäste sin alle wech ... Un nu haben die mich eingesperrt und den Schlüssel *hicks* mitgenommen.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Der Kollege. &quot;Wer war das denn?&quot;&lt;br /&gt;
Weiter lallend. &lt;i&gt;&quot;Ka, ka, keine Ahnung, ich kenne gar keinen von denen.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Hm, so, so. Wo ist denn ihr Zweitschlüssel?&quot;&lt;br /&gt;
Ungerührt. &lt;i&gt;&quot;Der ist letzte Woche auf die selbe Weise weggekommen ...&quot;&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-17T15:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6138878/">
    <title>Selbstjustiz</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6138878/</link>
    <description>&lt;b&gt;Im letzten Post nahm jemand der Polizei die schwierige Ermittlungsarbeit ab. Hier ein Beispiel für jemanden, der noch einen Schritt weiter geht ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 22:30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Die Stimme einer älteren Frau, ohne Pause. &lt;i&gt;&quot;Ja, Ninifuss (Name geändert) nochmal. Also es ist wieder soweit, der macht schon wieder so einen Krach mit seiner X-Box, dass an Schlaf nicht zu denken ist. Ihre Kollegen waren ja in der letzten Zeit schon öfter da, aber das bringt ja nichts. Wissen Sie, der lässt immer die Zimmertür offen und dann sieht der, wenn der Aufzug hochkommt. Und dann ist er schnell leise. Ich werde hier noch verrückt, die ganze Nacht dieses Bumm, Bumm, Bumm. Weiß ich gar nicht, was das für ein Spiel sein soll. Naja, aber jetzt reicht es mir. Ich mache jetzt meinen Fernseher ganz laut und dann kriege ich mal meinen Putzfimmel. Ich werde jetzt Staub saugen, die Waschmaschine anmachen und so weiter. Wollen wir doch mal sehen. Wissen Sie, ich bin 68 Jahre - ich muss morgen früh nicht zur Arbeit, hehehe ...&quot;&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-15T14:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6132893/">
    <title>Detektivarbeit</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6132893/</link>
    <description>&lt;b&gt;Manche Leute geben sich richtig Mühe die Arbeit der Polizei zu unterstützen. Wenn es um richtige Schwerkriminalität geht, entwickelt sich so manch einer zu einem ausgewachsenen Kriminalisten &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notruf bei einem Kollegen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Hier hat einer einen Schneeball gegen mein Haus geworfen. Ich habe aber seine Spuren im Schnee bis zu einem Haus verfolgt. Jetzt müssen Sie nur noch ermitteln, wer zuletzt in das Haus gegangen ist, und dann haben wir den Täter.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.&lt;br /&gt;
Auch wenn schon die 2. Kalenderwoche läuft - euch auch allen ein gutes, neues Jahr.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2010-01-12T08:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6113922/">
    <title>2009 verabschiedet sich</title>
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    <description>Die Weihnachtsfeiertage sind um, und ich hoffe, es geht euch allen gut. Ich war Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag arbeiten und war wieder einmal betrübt darüber wie Menschen auch an diesen Tagen miteinander umgehen.&lt;br /&gt;
Mir persönlich ging der Fall einer 86jährigen Dame am nächsten, die am frühen Nachmittag des 24.12.2009 auf offener Straße überfallen wurde. Scheinbar war sie mit Weihnachtsgeld unterwegs, denn die Täter machten eine ganz ansehnliche Beute. Sie wurde zum Glück nicht auch noch verletzt. Eine alte Dame an Heiligabend überfallen ... Ich hätte euch gerne persönlich erwischt, Jungs :-(&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Okay, sehen wir nach vorne.&lt;br /&gt;
Morgen ist Silvester, und ich habe ab morgen Frühdienst. Das heißt das neue Jahr fängt für mich damit an, dass mein Wecker um 04:50 Uhr klingelt ... Ist das ein Omen, und wenn, was für eines?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienstlich tut sich intern bei uns einiges. Es scheint, als würde man meinen Chef versetzen - ohne, dass er sich das gewünscht hätte. Die Kollegen die möglicherweise seinen Platz einnehmen, haben von dem Job keine Ahnung. Ob man mich auch kippt, steht noch in den Sternen. Es wird auf jeden Fall sehr interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hört nicht auf mir Mails zu schreiben, auch wenn die Antwort schon mal etwas auf sich warten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls morgen früh nichts Besonderes geschieht, dass ich bloggen muss - dann sehen wir uns nächstes Jahr wieder ... :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guten Rutsch euch allen.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-30T16:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6096266/">
    <title>Bedrohung</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6096266/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich kränkel herum wie ein alter Mann - das nervt, ehrlich. Das ganze WE war ich krank, und seit heute bin ich schon wieder bis Ende der Woche krank geschrieben. Schichtdienst ist halt nicht gerade förderlich für das Immunsystem. Aber zwei Tage war ich im Dienst, und ich denke wir sollten uns einmal über das Thema Bedrohung unterhalten ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Bedrohung im strafrechtlichen Sinne? Die Antwort lautet gem. Strafgesetzbuch wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;§ 241&lt;br /&gt;
Bedrohung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann und muss nicht jeder wissen. Aber ein klein wenig mehr Gespür dürfte der ein oder andere ruhig entwickeln; ich zeige euch hier mal zwei Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der Taxifahrer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notruf eines Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot; ... bin ich Taxifahrer. Sie müssen sofort kommen, ich wurde hier bedroht!&quot;&lt;br /&gt;
Die Gedanken des Kollegen spulen die üblichen Szenarien ab.  Taxifahrer, bedroht mit Messer oder gar Schusswaffe, wahrscheinlich beraubt. &quot;Wer hat Sie bedroht?&quot;&lt;br /&gt;
Immer noch aufgeregt. &quot;Na, mein Fahrgast. Der ist jetzt aber weg. Kommen Sie schnell.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wie wurden Sie denn bedroht?&quot;&lt;br /&gt;
Hektisch. &quot;Ja, ja. Hat der mich beleidigt und bedroht.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Okay, ganz ruhig. Was hat der Mann genau gemacht?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, er hat gesagt, er will sich über mich beschweren.&quot;&lt;br /&gt;
Ups. &quot;Äh ... Ist das die Drohung gewesen?&quot;&lt;br /&gt;
Eifrig. &quot;Ja, genau. Er war mit der Fahrstrecke nicht einverstanden. Hat der gezahlt und dann gedroht, dass er sich beschweren will. Und beleidigt hat er mich!&quot;&lt;br /&gt;
Seufz. &quot;Okay. Beschweren darf er sich, das ist sein gutes Recht. Wie hat er Sie denn beleidigt?&quot;&lt;br /&gt;
Entrüstet. &quot;Ja, er will sich beschweren und dann er noch gesagt: ICH WILL IHREN NAMEN HABEN!&lt;br /&gt;
Ächz ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt jetzt schon eine Vorstellung, was nicht wirklich eine strafbare Drohung ist. Ich werde noch ein schönes Negativbeispiel aufzeigen aus einem Anruf, den ich selbst entgegennahm:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Frauen in Angst&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine junge Frau, ein wenig außer Atem. &quot;Guten Abend. Ich brauche mal Ihre Hilfe. Bei uns ist ein Mann im Treppenhaus und der geht nicht mehr freiwillig weg.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Okay. Das ist ein Mehrfamilienhaus, ja!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, genau. Der Mann wohnt aber gar nicht in dem Haus. Der ist, glaube ich, auch drogenabhängig. Können Sie bitte kommen!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Sie sind jetzt in Ihrer Wohnung, ja?!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nee, ich bin schnell mit dem Hund rausgegangen, weil ich das nicht mehr ausgehalten habe. Aber meine Lebensgefährtin, die ist noch in der Wohnung. Also, wir haben echt Angst. So ich bin jetzt wieder zurück. Ich gebe Ihnen mal meine Lebensgefährtin ...&quot;&lt;br /&gt;
Eine andere weibliche Stimme. &quot;Hallo?!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, hallo. Der Polizeinotruf ist hier.&quot;&lt;br /&gt;
Erleichtert. &quot;Ja, hallo. Also hier war ein Mann, der wollte nicht gehen und bedroht hat er mich auch noch.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ah, der ist jetzt also weg, ja?!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, der ist weg.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was wollte der denn?&quot;&lt;br /&gt;
Ein wenig drucksend. &quot;Ja, er meinte ich solle ihm seine Katze wieder geben. Aber ich habe hier vier Katzen und ... Tierarzt ... Plfege ...&quot; (von der Redaktion gekürzt)&lt;br /&gt;
&quot;Gut, gut. Okay. Also, halten wir mal fest. 1. Der Mann ist jetzt weg und Sie sind nicht mehr in Gefahr. Angetan hat er Ihnen auch nichts. 2. Er hat Sie bedroht. Ist das soweit korrekt?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, genau.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Okay, womit hat er genau gedroht?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, verehrte Leserinnen und Leser, und jetzt bitte genau aufpassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Er hat mir gedroht und gesagt, wenn ich so weiter mache, DANN RUFT ER DIE POLIZEI!&quot;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-16T19:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6085754/">
    <title>Nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen ...</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6085754/</link>
    <description>&lt;b&gt;... dachte sich scheinbar ein Herr, der den Notruf wählte und einen Kollegen von mir am Draht hatte:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja, guten Tag. Ich bin hier im Wald und habe ein Zelt gefunden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Och, Gott, wie interessant. &quot;Aha.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ja, wissen Sie, ich glaube, das gehörte einem Obdachlosen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, das wäre ja ein Hammer. &quot;So?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Naja, jedenfalls liegt da einer drin - und der ist schon ganz schön verwest ...!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ups.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.&lt;br /&gt;
Nein, wir tragen zu Nikolaus keine roten Socken :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.P.S.&lt;br /&gt;
Schönen Gruß an die Kollegin J.S. aus H-Stadt - liest Du hier noch mit?</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-10T15:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6078902/">
    <title>Ausbrecher</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6078902/</link>
    <description>Bin ich froh, dass die beiden Ausbrecher aus Aachen wieder geschnappt sind. Das war vielleicht ein Stress am letzten Wochenende im Nachtdienst. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Leute hunderpronzentig sicher waren, dass sie die beiden in ihrer Stadt gesehen haben. Soooo viele Hinweise bei denen uns schon im Vorfeld klar war - das sind die nicht. Aber trotzdem können wir solche Hinweise nicht einfach ignorieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was den Artikel vom letzten Mal angeht:&lt;br /&gt;
Die beiden Rheinbahner waren zwei 13jährige Jungen, die die Frau an einer Bushaltestelle angesprochen und um Hilfe gebeten hatte. Die beiden sind dann ganz brav mit der Frau in den Hauskeller gegangen und warteten lieb und hilfsbereit dort, bis die Polizei eintraf. Die stellte dann allerdings rasch fest, dass die Realität und die Wahrnehmung der Dame zum Teil stark von einander abwichen ... Sie hatte zwar eine erwachsene Tochter, die aber weder eingesperrt noch irgendwie verschwunden war. Da die Dame aber von dieser wilden Geschichte abgesehen im Alltag zurecht zu kommen schien, weder sich noch andere gefährdete, haben die Kollegen ausser einem aufklärenden Gespräch keine Maßnahmen getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.&lt;br /&gt;
Schönen Nikolaus.</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-06T15:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6057705/">
    <title>Eingesperrt und verschwunden</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6057705/</link>
    <description>&lt;b&gt;Gestern war ein echter Dreckstag. Der Dienst fing schon mit einer Großlage an, alles war chaotisch, das Wetter wütete ganz ordentlich - und die Anrufer hatten kein Erbarmen mit uns. Warum höflich sein, warum Straßennamen sagen, warum nachdenken - kann die Polizei doch alles selber machen. Und dann rief mich noch diese besorgte Dame an, an der ich echt gescheitert bin ...&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Polizeinotruf.&lt;br /&gt;
Eine weibliche Stimme, ca. 50 Jahre aufwärts. &quot;&lt;i&gt;Äh, hallo? Meine Tochter ist verschwunden. Können Sie bitte kommen!?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wie alt ...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Mich ignorierend. &lt;i&gt;&quot;Die war im Keller. Die war von ihrem Freund eingeschlossen worden und jetzt ist sie nicht mehr da. Kommen Sie ganz schnell!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Wie ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Meine Tochter ist weg, und die war eben noch da. Und die hat gesagt, ich soll sie dringendst mir der Polizei da raus holen.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Hat ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Haben Sie mich verstanden???&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Schmunzelnd. &quot;Ja, ich versuche es. Wie ist Ihr Name bitte? Frau ... ?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Pötter&lt;/i&gt;.&quot; (Name geändert)&lt;br /&gt;
&quot;Pötter?&quot;&lt;br /&gt;
Wieder ignorierend. &lt;i&gt;&quot;Meine Tochter hat mich beauftragt Sie zu holen. Die war eben noch da. Kommen Sie SCHNELL jetzt!&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja. Ihr Name ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Meine Tochter ist nicht mehr da!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Es reicht. &quot;Antworten Sie jetzt mal nur auf meine Fragen. Sonst nichts erzählen - okay!? Also, Ihr Name ist Pötter, ja!?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Pimpelweg 18&lt;/i&gt; (geändert), &lt;i&gt;meine Tochter, die war eben noch da, die ... &quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Diesmal unterbreche ich. &quot;Ja, ich habe verstanden, dass die eben noch da war. In welcher Stadt wohnen Sie?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Pimpelweg 18.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, das ist eine Straße. Und in welcher Stadt?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Bitte?&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&quot;In welcher Stadt wohnen Sie?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Bitte?&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Boay, ey. &quot;In welcher Stadt wohnen Sie? Stadt! Es-Te-A-De-Te!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;In yx-Stadt&lt;/i&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
Na, endlich. Und weiter im Text. &quot;So, und da dann Pimpelweg 18.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Ja&lt;/i&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Wie heißt denn Ihre Tochter?&quot;&lt;br /&gt;
Rufend. &quot;&lt;i&gt;Petunia&lt;/i&gt; (Name geändert) &lt;i&gt;wo bist du? Meine Tochter hat mich angerufen von unterwegs. Die ist eingesperrt worden. Seit 3 Stunden sitzt die da und jetzt ist sie nicht mehr da.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich versteh das alles nicht. &quot;Kann ICH Ihre Tochter irgendwie erreichen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;NEIN. Sie MÜSSEN jetzt KOMMEN.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Vor allem müsste ich das mal kapieren. &quot;Zu IHNEN!? Zum Pimpelweg!?&quot;&lt;br /&gt;
Unbeirrt. &quot;&lt;i&gt;Pimpelweg 18, aber schnell!&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Keine Lust mehr. &quot;Ja, die Kollegen kommen vorbei. Tschöö ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Minuten später nimmt ein Kollege einen Notruf entgegen. &quot;Hey, Steel. Die Frau vom Pimpelweg hat gerade wieder angerufen. Da wären jetzt zwei Männer von der Rheinbahn bei ihr, die ihr helfen alle Keller im Haus aufzubrechen. Die Kollegen sollten jetzt mal schnell kommen!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufz ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst hören wie die Story eurer Meinung nach ausgeht!</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-24T09:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6053632/">
    <title>Ups</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6053632/</link>
    <description>Schon November? Wie die Zeit vergeht. Ich könnte euch jetzt etwas von dienstlichem internen Stress (einen Kollegen aus der Gruppe geschmissen), Grippe, Rückenverletzungen, Schreibmüdigkeit etc erzählen - aber irgendeiner der Kommentatoren hat mal ärgerlich bemerkt, dass die Hälfte meiner Beiträge nur aus Entschuldigungen und Ausreden fürs Nichtbloggen bestünden. Gut. Dann sage ich also nichts dazu und mache einfach weiter, als wäre der letzte Post nicht schon im August gewesen ... :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.&lt;br /&gt;
Vor ein paar Tagen erreichte mich eine Mail, in der jemand Interesse bekundete &lt;i&gt;meinen Blog kaufen&lt;/i&gt; zu wollen!? Habt ihr eine Ahnung, was ich mir darunter vorstellen kann? Wie kann man einen Blog kaufen???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.P.S.&lt;br /&gt;
Nighty und Deer - danke für eure lieben Mails. Ich habe sie gelesen und mich gefreut, aber meine Finger waren zu schreibfaul zum Antworten. Bitte nicht böse sein. Wird wieder besser.</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T08:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6053625/">
    <title>Du Arsch</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6053625/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich habe ja schon einmal erzählt, dass die Leute sich sehr oft verwählen und dann plötzlich in einer Notrufleitung landen. Die meisten entschuldigen sich, manche legen einfach schnell wieder auf. Und dann gibt es noch ein paar, die sich nicht vorstellen können, dass sie sich verwählt haben. Einen davon hatte ich am Draht, war aber weder gut drauf noch war mir der Mann sympathisch, weshalb ich wohl etwas unterkühlt rüberkam ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine männliche Stimme mittleren Alters, leicht heiser, wiederholt spöttisch und gedehnt: &lt;i&gt;&quot;Pooliiizeinoootruuuf? *gluckst* Oder vielleicht Pooolizeiiinotdurft?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Sachlich wiederhole ich förmlich: &quot;Hier ist der Polizeinotruf der Behörde XY.&quot;&lt;br /&gt;
Der Mann lacht wieder. &quot;Jaaa, neee, ist klar. Ich komm 10 Minuten später, weißte Bescheid, ja!&quot;&lt;br /&gt;
Weiter sachlich und korrekt. &quot;Nein, ich weiß nicht Bescheid. Haben Sie einen Notfall?&quot;&lt;br /&gt;
Leicht verärgert. &lt;i&gt;&quot;Markus, DU ARSCH!!! Ist gut jetzt.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Kühl. &quot;Hier ist nicht Markus, hier ist der Polizeinotruf der Behörde XY.&quot;&lt;br /&gt;
Wieder Lachen. &lt;i&gt;&quot;Boah, ey, du machst das echt super. Aber es reicht jetzt, okay!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Das finde ich auch. &quot;Das stimmt. Hier ist der Polizeinotruf und Sie haben sich scheinbar verwählt.&quot;&lt;br /&gt;
Spöttisch.&lt;i&gt; &quot;Verwählt *hehehe*, ja, nee, ist klar ... *hehehe*&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Gut, dann trenne ich jetzt die Leitung.&quot;&lt;br /&gt;
Klick.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T08:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/6053603/">
    <title>Gewalt gegen Polizeibeamte</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/6053603/</link>
    <description>&lt;b&gt;Verschwörungen bzw. Verschwörungstheorien finde ich sehr spannend, und die ersten 29 Folgen der Serie &quot;Offenbarung 23&quot; von Jan Gaspard fand ich ganz toll. Ein wenig dazu passt diese Studie, die sich anscheinend mit dem Thema Gewalt GEGEN Polizeibeamte beschäftigen sollte ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen unter der Leitung von Professor Christian Pfeiffer hatte einen Fragekatalog erarbeitet, der bundesweit durch Polizeibeamte ausgefüllt werden sollte.&lt;br /&gt;
Hintergrund der Befragung ist die gestiegene Angriffshäufigkeit auf Polizisten, so dass die deutschen Innenminister eine Studie forderten, um herauszufinden, wie oft und in welchen Situationen Polizeibeamte im Einsatz angegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fraglich ist jedoch, ob das KFN das Ziel der Studie nicht verstanden hat - oder ggf. nicht gut auf Polizisten zu sprechen ist.&lt;br /&gt;
Die zugesicherte Anonymität gerät durch dezidierte Fragen zur Person und dienstlichen Verwendung zur Farce. Es werden Fragen gestellt, ob man sich selbst nicht als provokativ in der Einsatzsituation empfunden hat und man soll sich in die Situation des Täters versetzen.&lt;br /&gt;
Getoppt wird das Ganze durch Fragen zur Gesinnung. Es werden &quot;Stammtischparolen&quot; zitiert und man soll ankreuzen, inwieweit man sich damit identifiziert. Alleine die Fragestellungen bedienen unterste Klischees über &quot;gewaltgeneigte und rechtsorientierte Polizisten&quot;.&lt;br /&gt;
Fragen, die ebenfalls u.a. beantwortet werden sollen lauten z.B. ob &quot;...ihre Mutter in ihrer Kindheit ausreichend mit ihnen gekuschelt hat...&quot; und &quot;...ob Sie von Ihrem Großvater als Kind mit Gegenständen geschlagen wurden...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie wurde zunächst gestoppt und Professor Pfeiffer erklärte, dass man das völlig missversteht. Man wolle den Beamten nichts unterstellen, sondern sie nur sensibilisieren ... Achso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Artikel dazu findet ihr u.a. &lt;a href=&quot;http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/polizeifragebogen100.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was denkt ihr darüber?</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T08:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5867889/">
    <title>Kopfschütteln</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5867889/</link>
    <description>&lt;b&gt;Es gibt Leute wie den kleinen Robin (siehe Polizeitaxi), die völlig korrekt um Hilfe bitten. Und dann gibt es diese Anrufer, die meinen, dass sie die Polizei für alle möglichen Sachen einspannen können, weil sie &quot;ja schließlich genug Steuern zahlen&quot; ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gekotzt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Die Stimme einer jungen Frau. &quot;Ja, hallo. Meine Mutter hat hier eben gekotzt und der geht es nicht gut.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aha. Soll ich Ihnen einen Krankenwagen schicken?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nee, nee. Also, wir waren im Bus, und dann hat die angefangen zu kotzen. Und dann war ein Mann total unfreundlich und dann hat mein Freund Stress mit dem gekriegt. So. Und dann hat der Busfahrer uns rausgeschmissen, weil meine Mutter alles vollkotzt und mein Freund Stress mit dem Typen hatte.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja - und jetzt?&quot;&lt;br /&gt;
Ungeduldig. &quot;Ja - jetzt wollen wir nach Hause.&quot;&lt;br /&gt;
Bestätigend. &quot;Gute Idee, das halte ich auch für das Beste.&quot;&lt;br /&gt;
Hoffnungsvoll. &quot;Ja, kommen Sie vorbei und holen uns ab!?&quot;&lt;br /&gt;
Stur. &quot;Nö. Warum sollten wir?&quot;&lt;br /&gt;
Beharrlich. &quot;Na, meine Mutter hat doch gekotzt und der Bus ist doch weg!&quot;&lt;br /&gt;
Entschlossen. &quot;Dann rufen Sie einen Bekannten oder Verwandten an, damit der Sie dort abholt oder Sie bestellen sich ein Taxi. Wir fahren Sie nicht!&quot;&lt;br /&gt;
Enttäuscht. &quot;Och ... Na, gut.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vermisst&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Die Stimme einer jungen Frau. &quot;Ich möchte meine Schwester als vermisst melden. Die hat geweint, und ich weiß nicht, wo die jetzt ist. Können Sie die suchen? Orten Sie doch mal schnell ihr Handy!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Da brauche ich schon ein paar mehr Informationen: Ist Ihre Schwester erwachsen, warum hat sie geweint und welche Gefahren befürchten Sie?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, also die hatte so Streit mit ihrem Mann. Und dann hat die geweint und ist aus der Wohnung gegangen. Und jetzt will ich die anrufen, aber die geht nicht an ihr Handy. Und wo die ist, weiß ich nicht. Und ihr Mann, der weiß das auch nicht.&quot;&lt;br /&gt;
Nicht überzeugt. &quot;Also, dass man im Streit schon mal anfängt zu weinen, ist ja nicht ungewöhnlich. Und dass man anschließend erstmal alleine sein will, ist ja auch verständlich. Ich sehe immer noch nicht die Notlage.&quot;&lt;br /&gt;
Ungeduldiger. &quot;Ja, aber ich weiß nicht, wo die hingegangen ist, und die geht nicht an ihr Handy.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich denke, wenn ihre Schwester ihre Hilfe benötigt, wird sie schon an ihr Telefon gehen oder Sie anrufen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nee ... auf mich ist die, glaube ich, auch sauer.&quot;&lt;br /&gt;
Auch ungeduldiger. &quot;Passen Sie auf, ich sage das jetzt mal ganz klar: Wenn zu befürchten ist, dass ihrer Schwester Gefahren für Leib oder Leben drohen - dann orten wir sie und suchen natürlich nach ihr. Wir machen aber gar nichts, wenn sie Familienstreit haben und jetzt einfach mal schnell über uns herausfinden wollen, wo ihre Schwester sich aufhält. Verstehen Sie das?&quot;&lt;br /&gt;
Das hätte ich besser so nicht erklärt.&lt;br /&gt;
&quot;Ja, das verstehe ich.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Okay, bestehen nun irgendwelche Hinweise, dass ihre Schwester sich etwas antun könnte, oder dass sie in eine hilflose Lage gerät?&quot;&lt;br /&gt;
Unzufrieden. &quot;Nee ... Aber ich weiß halt nicht, wo sie ist!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Okay. Das hatten wir schon. Wenn ihre Schwester sich beruhigt hat, wird Sie sich melden. Wir können erstmal nichts für Sie tun.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beendete das Gespräch und bemerkte aufgrund der hohen Anzahl von Notrufen erst viel später, was meine Kollege am Nebentisch ein paar Minuten später machte ...&lt;br /&gt;
&quot;Steel, kannst Du Dich mal mit um den Vermissten-Einsatz in H-Stadt kümmern!? Da ist so eine Frau im Streit aus der Wohnung gelaufen, und die Familie weiß nicht, wo sie jetzt steckt. Ihre Schwester hat mich angerufen und erzählt, dass ihre Schwester dazu neigt so komische Anfälle zu bekommen, wenn sie sich aufregt. Eine Ortung habe ich veranlasst, die Kräfte sind erstmal unterwegs.&quot;&lt;br /&gt;
Hm, joa. Na, sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später meldet einer der eingesetzten Kollegen: &quot;Wir haben die Frau gefunden. Der geht es soweit gut, die wollte nach einem Streit nur mal ein wenig für sich sein. Die meldet sich wieder bei ihrer Familie, wenn sie weniger sauer ist.&quot;&lt;br /&gt;
Ach, sehr überraschend, nicht wahr?</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-09T11:07:00Z</dc:date>
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