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    <title>VS-Geheim (Aus dem Alltag eines Polizisten)</title>
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    <description>Aus dem Alltag eines Polizisten</description>
    <dc:publisher>Steel</dc:publisher>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    <dc:date>2009-05-17T17:51:35Z</dc:date>
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    <title>VS-Geheim</title>
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  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5706311/">
    <title>Nur der Kinder wegen</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5706311/</link>
    <description>&lt;b&gt;Freitag und Samstag hatte ich Nachtdienst, und es war eine Menge los. Kennt ihr das auch, dass es Menschen gibt, die euch nach wenigen Augenblicken fürchterlich nerven? Die Frau in dem folgenden Dialog hat  mich sehr genervt, sowohl wegen ihrer Art als auch wegen ihrer seltsamen Begründungen ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine Frau, geschätzte 40 Jahre, aufgebracht. &quot;&lt;i&gt;Nein, so geht das nicht. Wir haben Kinder hier. Schicken Sie bitte mal Streifenwagen in die W-Stadt, H-Straße 3. Die Familie A, die ist da am streiten.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ich weiß schon worum es geht, stelle mich aber ein wenig doof. Der Tonfall der Frau nervt mich irgendwie schon. &quot;Aha. Die streiten mit den Kindern?&quot;&lt;br /&gt;
Gereizt. &quot;&lt;i&gt;Neihein. Die Familie A streitet sich da oben im Haus. Das geht aber so nicht, schließlich haben wir Kinder hier.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Es tut mir leid, aber ich bin auch nur ein Mensch. Wenn sie so darauf herumreitet, dann bleibe ich auch dabei. &quot;Aber mit den Kindern streitet niemand?&quot;&lt;br /&gt;
Aggressiver. &quot;&lt;i&gt;NEIN. Aber die Familie A streitet da oben im Treppenhaus, die werden auch schon mal handgreiflich. So jetzt ... &lt;/i&gt;(Stimmengewirr im Hintergrund) ... &lt;i&gt;das kann ja wohl ...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Hallo, reden Sie noch mit mir?&quot;&lt;br /&gt;
Genervt, jedes Wort betonend als sei ich ein wenig debil. &lt;i&gt;&quot;Jahaaa. Schicken Sie jetzt bitte einen Streifenwagen in die Weeee-Staaadt ... Haaaa-Straße ... Nummer dreeeei. Die Familie Aaaaa streitet dort und wir haben hier KINDER, verstehen Sie das? KINDER?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Kalt. &quot;Ich verstehe und würde vorschlagen Sie entfernen ihre Kinder dann mal aus dem Hausflur und ...&quot;&lt;br /&gt;
Wütend unterbrechend. &lt;i&gt;&quot;So. Jetzt kriegt der sicher eine Platzwunde. Das geht so einfach nicht. Hören Sie, wir haben hier Kinder im Alter von 1-9 und jetzt hat der den geschlagen! Kommen Sie jetzt bitte endlich? Wir haben Kinder hier!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Immer noch schwer unterkühlt. &quot;Das interessiert mich überhaupt nicht, aber ich schicke trotzdem einen Streifenwagen zu Ihnen. Tschüss.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Verbale Streitigkeiten, die beim Erscheinen der Kollegen sofort beigelegt wurden. Die unbeteiligten Anrufer (die so um das Seelenheil ihrer Kinder besorgt sind) hatten auch beim Verlassen der Kollegen noch einen Puls von 180.</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-17T17:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5694824/">
    <title>Vergleiche</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5694824/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich mag Metaphern und Vergleiche. &quot;Er zog schnell wie ein Blitzschlag im Sommer.&quot; &quot;Kühl wie ein Gebirgsbach im Winter.&quot; Das sind rhetorische Mittel, mit denen ich etwas anfangen kann, unter denen ich mir auch etwas vorstellen kann. Der folgende Dialog war für mich nicht so ganz klar ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Die aufgeregte Stimme eines älteren Herren. &lt;i&gt;&quot;Ja, ja, kommen Sie mal schnell. Meine Frau, die greift mich hier an.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ihre Frau greift sie an. Sind Sie verletzt, benötigen Sie einen Krankenwagen?&quot;&lt;br /&gt;
Abwehrend. &lt;i&gt;&quot;Nee, neee. Aber Sie müssen mal kommen, Sie müssen sich das hier mal ansehen. Die hüpft hier rum wie ... wie ... wie ein aufgebrachter Dildo!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Schmunzelnd. &quot;Wie ein Dildo, ahja ...&quot;&lt;br /&gt;
Aufgeregt. &lt;i&gt;&quot;Ja, wirklich, das müssen Sie mal sehen!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, das würde ich wirklich gerne mal sehen ...&quot;</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-11T12:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5680864/">
    <title>Alle seltsam</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5680864/</link>
    <description>&lt;b&gt;Manchmal finde ich alle Leute seltsam und unverständlich. Bin ich da der Geisterfahrer oder sind es die anderen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Die Stimme eines älteren Herren. &quot;&lt;i&gt;Ja, hehe, also, hm, das ist jetzt eigentlich kein Notruf - aber trotzdem. Also, gestern nacht, da waren so Jugendliche vor dem Haus, die haben einen unheimlichen Krach gemacht. Meine Frau und ich haben die dann weggescheucht. Aber die haben dann bei uns so ein Kinderfahrrad liegen lassen. Später waren sie wieder da und haben wieder so einen Lärm gemacht. Wir haben sie dann wieder verscheucht, und dann lag auf einmal ein zweites Fahrrad da. Ich habe die jetzt erstmal auf unser Grundstück geholt, aber was soll ich denn jetzt machen?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Sie machen das ja schon ganz richtig, indem sie mich anrufen. Also, Sie haben jetzt zwei fremde Kinderfahrräder bei sich ... &quot;&lt;br /&gt;
Schnell. &quot;&lt;i&gt;Die gehören denen bestimmt nicht. Die waren alle schon so 16, 17. Und die Fahrräder sind ganz klein, für Kleinkinder würde ich sagen.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Bizarr. Wieso lassen die Jungs kleine Räder da? &quot;Okay, dann sagen Sie mir bitte mal wo sie wohnen!&quot;&lt;br /&gt;
Brav diktiert der Herr mir seine Adresse.&lt;br /&gt;
&quot;Okay, dann schicke ich jetzt meine Kollegen zu Ihnen und ...&quot;&lt;br /&gt;
Erstaunt unterbrechend. &lt;i&gt;&quot;Nee, hören Sie mal. Ich bin jetzt nicht mehr zu Hause. Wir sind jetzt erstmal ein paar Stunden unterwegs!!!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Seufz. &quot;Okay, dann rufen Sie bitte in ein paar Stunden noch mal an ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe hier mal wieder weder die lauten Bengels noch den Anrufer. Wie seht ihr das so?</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-04T10:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5661728/">
    <title>Steel verwirrt</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5661728/</link>
    <description>&lt;b&gt;Die Leute hören nie richtig zu wenn ich mich am Telefon melde. &quot;Polizeinotruf.&quot; &quot;Hä? Wer ist da?&quot; &quot;Polizeinotruf.&quot; &quot;Bin ich da bei der Polizei?&quot; &quot;Jaha...&quot; Manchmal nervt es, manchmal ist das ganz angenehm ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kollegen haben mich zum lachen gebracht, das Telefon klingelt und einer ruft mir etwas zu, während der Hörer schon auf dem Weg zu meinem Ohr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinordpol.&quot;&lt;br /&gt;
Auch sie hat mich zum Glück gar nicht verstanden. &quot;Ja, guten Tag. Ich hatte da einen Unfall und ...&quot;</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-23T11:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5632600/">
    <title>Shorties</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5632600/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich schreibe hier seit längerem sehr unregelmäßig und in großen Abständen, wofür ich aber auch wirklich gute &lt;strike&gt;Ausreden&lt;/strike&gt; &lt;strike&gt;Entschuldigungen&lt;/strike&gt; Gründe habe. Die vier Wochen Blog-Abstinenz (auch wenn es Juppi wie 8 Wochen vorkommt ;-)) sind diesmal mit einem Kurzurlaub, Krankheit, privaten Sorgen und Unlust begründbar.&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich allerdings feststellen, dass ich deswegen nicht nur hier deswegen ausgeschimpft werde, nein, auch die Kommentatoren des Shopbloggers grummeln über meine seltenen Posts. Denkt ihr etwa, wenn ihr nur genug meckert, dann schreibe ich wieder? Also, wenn ihr das denkt, dann ... dann ... habt ihr recht. Aber beschwert euch dann nicht über die Qualität! Hier zwei Shorties für euch:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft verwählen sich die Leute und landen beim Notruf. Meistens legen sie dann wortlos auf oder rufen kurz &quot;Ups, entschuldigung, verwählt&quot; und legen dann auf. Dieser junge Mann hier schien sich unterhalten zu wollen; leider hatte ich nicht genug Zeit, der Sache weiter auf den Grund zu gehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Die Stimme eines jungen Mannes, langsam, zögernd. &quot;Oh ... Entschuldigung. Ich habe mich wohl verwählt ...&quot;&lt;br /&gt;
Routiniert und schon im Begriff nach dem Satz aufzulegen. &quot;Alles klar, kann passieren, tschüss.&quot;&lt;br /&gt;
Zögernd. &quot;Ähm ... also ... &quot;&lt;br /&gt;
Nanu, was jetzt? &quot;Ja, bitte?&quot;&lt;br /&gt;
Unentschlossen. &quot;Also ... ja ... ähm, wo bin ich da jetzt gelandet?&quot;&lt;br /&gt;
Geduldig. &quot;Hier ist der Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Immer noch bedächtig. &quot;Achso ... hm ... ja. Also die Polizei, ja!?&quot;&lt;br /&gt;
Belustigt. &quot;Ja, jetzt haben Sie es.&quot;&lt;br /&gt;
Noch nicht zufrieden. &quot;Hm ... also ... ist das denn jetzt dann schlimm, dass ich mich verwählt habe?&quot;&lt;br /&gt;
Seufz. &quot;Nein, das macht nichts. Aber wenn Sie sich jetzt noch fünfmal verwählen, dann bin ich sauer.&quot;&lt;br /&gt;
Scheinbar zufrieden. &quot;Ja, okay. Nein, das mache ich nicht. Vielen Dank und auf Wiedersehen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmen wirken auf jeden verschieden. Manche interpretieren sie richtig, manche falsch. Findet ihr heraus, welche Anruferin natürlich richtig liegt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine weibliche Stimme. &quot;Ähm ... Hallo?&quot;&lt;br /&gt;
Ruhig. &quot;Hallo.&quot;&lt;br /&gt;
Unsicher. &quot;Ja, äh ... Kann ich jetzt sprechen?&quot;&lt;br /&gt;
Freundliche &quot;Wenn Sie möchten - gern!&quot;&lt;br /&gt;
Lacht. &quot;Ja, ich war mir nicht sicher. Ich dachte zuerst, es wäre eine Maschine dran, so ein Anrufbeantworter ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine weibliche Stimme, ärgerlich. &quot;Guten Abend. Ich möchte mich über eine Ruhestörung beschweren.&quot;&lt;br /&gt;
Ruhig und freundlich. &quot;Okay. Wo wohnen Sie denn?&quot;&lt;br /&gt;
Durcheinander. &quot;Ich ... äh .. also *lacht* Ich bin jetzt ein bisschen durcheinander - Sie haben so eine tolle Stimme *lacht wieder verlegen* ...&quot;</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-08T08:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5574898/">
    <title>Tolle Idee</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5574898/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ironie ist ein rhetorisches Mittel, das es mit Vorsicht einzusetzen gilt. Zu schnell wird man Anstifter zu einer Straftat ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag, ca. 15:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine männliche Stimme, ein wenig atemlos. &lt;i&gt;&quot;Ja, hallo. Guten Tag. Ich stehe hier in einer Telefonzelle. Ich habe hier gewartet, aber der Bus kommt nicht!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, und weiter?&quot;&lt;br /&gt;
Ungeduldig und beschwörend. &lt;i&gt;&quot;DER ... BUS ... KOMMT ... NICHT!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ironisch. &quot;Sie warten auf den Bus, und der kommt nicht. Ja, da rufen Sie natürlich am besten sofort den Notruf an!&quot;&lt;br /&gt;
Begeistert und erleichtert. &lt;i&gt;&quot;Ach, ja. Das ist eine Superidee. Das mache ich sofort - danke!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Klick.&lt;br /&gt;
&quot;Äh, halt. Sie haben ... ach.&quot;</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-11T13:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5552895/">
    <title>Gleich und gleich ...</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5552895/</link>
    <description>&lt;b&gt;... gesellt sich gern; besagt zumindest der Volksmund. Heute war der 6. Frühdienst (was mich eindeutig vorzeitig altern lässt), und an diesen Tagen versuche ich mühsam genügend Intellekt zu bewahren, um den normalen Dingen des Alltags Herr zu werden. Wenn wundert es, dass natürlich ich heute mit diesen drei Herrschaften sprechen durfte:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine weibliche Stimme, erzürnt. &lt;i&gt;&quot;Haben Sie das nötig? Haben Sie DAS nötig? Hm? Scheinbar ja, ne!? Na, super. Schönen Dank auch!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Klick.&lt;br /&gt;
&quot;Äh ...!?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine männliche Stimme, leise, nuschelnd. &lt;i&gt;&quot;Sie bekommen eine Eins mit Sternchen!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Müd. Immer noch. &quot;Hm? Was bekomme ich?&quot;&lt;br /&gt;
Deutlicher. &lt;i&gt;&quot;Eine Eins. Eins A. Super, total gut.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ungläubige Freude spielend. &quot;Ehrlich? Ich? Oh, mann ...&quot;&lt;br /&gt;
Bestätigend. &lt;i&gt;&quot;Doch, wirklich. Und vielleicht kriegen Sie bald sogar noch besser.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Weiter mitspielend. &quot;Hm, da muss ich mich dann aber auch noch mehr anstrengen, ne!?&quot;&lt;br /&gt;
Treuherzig. &quot;&lt;i&gt;Nein, müssen Sie nicht. Sie machen das schon sehr gut. Bis bald.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Klick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine männliche Stimme, langsam, zögernd. &lt;i&gt;&quot;Jaaa ... Ich hatte einen Unfall ...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert. &quot;Sind Sie verletzt?&quot;&lt;br /&gt;
Langsam. &lt;i&gt;&quot;Neee ... Moment mal ... Ich verbinde Sie mal mit meinem Anwalt ...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Hä? Wassn los? Wo bin ich? Wer bin ich? &quot;Äh ... ja ... sicher, dann mal los!&quot;&lt;br /&gt;
Piepen und Rauschen. &lt;i&gt;&quot;Hm ... neee ... hm... ne so au nich ... Hallo? Schreiben Sie sich mal eine Nummer auf, ja!?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Nee. Jetzt mal Klartext. Das ist die Notrufleitung. Haben Sie einen Notfall?&quot;&lt;br /&gt;
Quengelig &lt;i&gt;&quot;Jaaha ... Ich habe einen Notfall ... Ich hatte einen Unfall!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Weiter streng. &quot;WANN war der Unfall?&quot;&lt;br /&gt;
Ertappt. &quot;&lt;i&gt;Och, joah ... ich weiß es schon gar nicht mehr ...&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder, mal ehrlich. So was dürft ihr nicht mit mir machen, wenn ich viel zu wenig geschlafen habe.</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-02T19:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5546739/">
    <title>Fröhlich</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5546739/</link>
    <description>&lt;b&gt;Lange habe ich hier nichts gebloggt, lange habe ich dieses Jahr schon Antibiotika nehmen müssen, lange musste ich meinen Chef vertreten und lange bin ich nicht befördert worden. Schluss damit. Hier ist mal wieder ein Post von mir, ich fühle mich wieder gesund (jetzt muss ich nur mal wieder anfangen zu trainieren), mein Chef ist wieder da - und befördert worden bin ich diesen Monat auch. Das alles stimmt mich recht fröhlich; fast so fröhlich wie diese unglaublich fröhliche junge Dame ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgens im Frühdienst. Grässlich für mich. Aufstehen, wenn es noch dunkel ist, tut mir nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine weibliche, recht junge Stimme, flötet/ pfeift/ zirpt: &quot;&lt;i&gt;Guten Mooorgen. Hier ist die Antje Meieeeeer.&lt;/i&gt;&quot; (Name v. d. Redaktion geändert)&lt;br /&gt;
Das kommt nicht nur unglaublich glücklich und fröhlich herüber, sondern klingt als sollte ich die Dame kennen. Habe ich eine Kollegin am Draht? &quot;Äh, ja, guten Morgen.&quot;&lt;br /&gt;
Unbeschwert und glücklich. &quot;&lt;i&gt;Ja, also mir ist da etwas totaaaaaal Unangenehmes passiert ..&lt;/i&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
Hm. Danach klingt es ganz und gar nicht. &quot;Was denn?&quot;&lt;br /&gt;
Wer früh auf ist, kann früh fröhlich sein. &quot;&lt;i&gt;Also, ich bin über die Grenze gefahren, und dann leuchtete die Tankanzeige auf einmal auf. Und dann bin  ich weiter gefahren - ja, und dann war Ende.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Ihr Enthusiasmus gepaart mit dem Gesagten in Verbindung mit meiner tageszeitbedingten Schwerfälligkeit lassen mich wenig schlagfertig erscheinen. &quot;Ende?&quot;&lt;br /&gt;
Zufrieden. &quot;&lt;i&gt;Ja, dann ist er ausgegangen&lt;/i&gt;.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Sie haben jetzt kein Benzin mehr und stehen jetzt irgendwo!?&quot;&lt;br /&gt;
Anerkennend. &quot;&lt;i&gt;Ja, ganz genau. Ich bin über die Grenze gekommen und jetzt kann ich nicht mehr weiter fahren.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Was will sie bloß von mir? Soll ich sie jetzt abholen kommen, oder was? &quot;Ja, und nu?&quot;&lt;br /&gt;
Fröhlich weiter singend, man kann ihr strahlendes Lächeln förmlich hören. &quot;&lt;i&gt;Ich weiß überhaupt nicht, was ich jetzt machen soll!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Pff. &quot;Ja, rufen Sie jemanden aus ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis an, damit man Ihnen einen Kanister Benzin bringt. Und dann fahren Sie anschließend erstmal zur nächsten Tankstelle.&quot;&lt;br /&gt;
Glücklich und zufrieden. &quot;&lt;i&gt;Ja, das ist eine gute Idee. Ich rufe mal jemanden an. Vielen Dank und auf Wiederhören.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ihre Lebensweisheit war nicht unbedingt überzeugend, aber auf die Fähigkeit um diese Uhrzeit dermaßen sonnig zu sein, bin ich schon ein wenig neidisch ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.&lt;br /&gt;
Danke für die Rufe und Gesänge in den Kommentaren *g*. Hat mir gut gefallen.</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-27T17:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5443944/">
    <title>Und die Hausnummer?</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5443944/</link>
    <description>&lt;b&gt;Nach dem interessanten  Dialog mit euch, präsentiere ich euch mal wieder einen kleinen Dialog. Viele von euch haben schon über die &quot;Gewitter-Oma&quot; gelacht. Im Gespräch selber ist das allerdings nicht unanstrengend, wenn um einen herum der Teufel los ist ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine ältere Dame. &lt;i&gt;&quot;Ich bin aus S-Stadt gekommen, über die Brücke und da habe ich hier unten einen Unfall gehabt.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ist jemand verletzt worden?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Nein, nein. Nur die Autos.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Okay - Sie sind aus S-Stadt gekommen. Und wo sind sie jetzt?&quot;&lt;br /&gt;
Irritiert. &lt;i&gt;&quot;Pff... Na, hier in R-Stadt!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Na, sicher. Hätte ich wissen müssen. Liegen ja bloß 3 Städte dazwischen. Und was bitte für eine Brücke? &quot;In R-Stadt. Okay. Und auf welcher Straße dort?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Na, direkt nach der Brücke. Ist sicher die B-Straße.&lt;/i&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Na, so sicher bin ich mir da noch nicht. &quot;Wäre gut, wenn Sie mir die Hausnummer sagen könnten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Wie bitte?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Die Hausnummer. Da, wo Sie jetzt stehen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Wo ich wohne?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Nein. Sie sind ja jetzt auf der B-Straße. Die Höhe hätte ich gerne gewusst. Sehen Sie da eine Hausnummer?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Manchmal versteh ich Sie schlecht.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Können Sie mir die Hausnummer sagen, von da, wo Sie jetzt sind!?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Ich komme aus S-Stadt!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Durchatmen. &quot;Ja, okay. Soweit habe ich das verstanden. Und jetzt sind Sie in R-Stadt, auf der B-Straße.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ja. Können Sie kommen? Wir haben einen Unfall!?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Komm, einmal noch probieren. &quot;Ja, gerne. Können Sie mir die Hausnummer auf der B-Straße sagen?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Meine Hausnummer?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Warum habe ich damit angefangen? &quot;Nee, die auf der B-Straße.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Nee, das ist hier direkt nach der Brücke - wissen Sie, was ich meine?&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Nee, aber ich lüge jetzt mal. &quot;Alles klar. Meine Kollegen kommen. Aber lassen Sie Ihr Handy an. Vielleicht muss ich Sie noch mal anrufen ...!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Wie bitte? Die Verbindung ist sehr schlecht!&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Seufz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrer Verteidigung muss ich sagen, dass alle ihre Angaben korrekt waren. Sie hatte einen Unfall, in R-Stadt, auf der B-Straße.</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-13T19:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5437699/">
    <title>Leser-Dialog: Vermisste</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5437699/</link>
    <description>Nighty hat sich schon sehr schön ausführlich und richtig zum Thema ausgelassen, so dass ich mich eigentlich recht kurz fassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte mich immer an die Dienstvorschrift, die folgendes besagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Personen gelten als vermisst, wenn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- sie ihren gewohnten Lebenskreis verlassen haben&lt;br /&gt;
- ihr Aufenthalt unbekannt ist und&lt;br /&gt;
- für sie eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen werden kann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B. als Opfer einer Straftat, bei einem Unglücksfall, bei Hilflosigkeit oder Selbsttötungsabsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minderjährige gelten in jedem Fall als vermisst, wenn sie ihren gewohnten Lebenskreis verlassen haben und ihr Aufenthalt unbekannt ist. Bei ihnen muss grundsätzlich eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen&lt;br /&gt;
werden, solange Erkenntnisse oder Ermittlungen nichts anderes ergeben.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas ausführlicher wird es noch an dieser Stelle &lt;a href=&quot;http://www.bka.de/profil/faq/faq-vermisste.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; erklärt (Danke an den anonymen Kommentator für den Link)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann noch ein kurzes Statement zu Sebastian. Du verhältst Dich mit Deinen An- und Abmeldungen sehr vorbildlich und machst eine Lagebeurteilung in Deinem Fall recht einfach. DAS ist gut.&lt;br /&gt;
SCHLECHT ist das hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Sofort!&lt;br /&gt;
Wenn ich jemanden vermisse, dann rufe ich die Polizei an und fordere auch dass die dann aktiv werden. Was interessiert mich denn was der &quot;Polizist&quot; am anderen Ende der Leitung denkt. Der kennt weder mich noch die Person die vermisst wird - was soll der also beurteilen ob er da jetzt weiter die Beine hochlegt oder anfängt zu arbeiten? Er wird doch schliesslich von meinen Steuergeldern bezahlt - also soll er auch was dafür tun, wenn ich jemanden als &quot;vermisst&quot; melde.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Was DU FORDERST interessiert die Polizei überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
2. Es sollte Dich schon interessieren, was der Polizist denkt. Polizisten sind nämlich keine Diener, die ihrem &lt;i&gt;Herren, dem Steuerzahler&lt;/i&gt; jeden Wunsch von den Lippen ablesen. SIE entscheiden aufgrund von Gesetzen und Vorschriften ob und wie sie tätig werden. Denkt ein Polizist, dass er nicht tätig werden wird, dann kannst Du Dich auf den Kopf stellen.&lt;br /&gt;
3. Ob und wie viele Steuern jemand zahlt, ist für uns bedeutungslos. Wenn jemand keine Steuern zahlt, hilft die Polizei ihm genauso intensiv und bemüht wie jedem anderen auch. Ein Millionär, der hohe Steuern zahlt wird dagegen nicht schneller, besser oder höflicher behandelt als jeder andere auch.&lt;br /&gt;
4. Polizisten sind auch Menschen und reagieren menschlich. Sprichst Du einen Polizisten mit den Worten an, die ich oben zitiert habe, halte ich es durchaus für denkbar, dass die weitere Zusammenarbeit zwischen Dir und der Polizei anschließend etwas ... äh ... holprig vonstatten geht ... :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LG,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steel</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-10T22:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5436149/">
    <title>Vermisste Personen</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5436149/</link>
    <description>Hallo, liebe Leserinnen und Leser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ihr habt den Jahresübergang alle gut überstanden. Ich habe 2009 leider mit einer fetten Grippe begonnen, aber die ist inzwischen bis auf etwas Husten auch wieder vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt einer kleinen Anekdote diesmal mal wieder eine Frage an euch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann kann man eurer Meinung nach (nicht googlen) einen Menschen als vermisst melden? Wann muss die Polizei nach jemandem suchen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke einfach schon zu lange als Polizist, so dass ich in diesem Fall die Gedanken meiner Anrufer nicht immer nachvollziehen kann. Ich bitte um rege Teilnahme :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LG,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steel</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-09T21:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5406182/">
    <title>Frohe Weihnachten</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5406182/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ein paar Kommentatoren haben in der Vergangenheit ja immer wieder versucht, die Leser dieses Blogs als naive Masse von Menschen darzustellen, die völlig willen- und meinungslos alles toll findet, was Steel so postet. Das dem überhaupt nicht so ist, zeigt wohl die Diskussion im vorangegangenen Artikel mehr als deutlich. Ich habe mich sehr über die rege Diskussion gefreut und vor allem darüber, dass es so viele Leser gibt, die völlig richtig darauf bestehen, dass in dem beschriebenen Fall eine Warnung im Sinne von Gefahrenabwehr unbedingt erforderlich ist. Ich bin stolz auf euch. Ich finde eure Einstellung gut, richtig und wichtig. Was wichtig ist, sieht aber jeder ein wenig anders. So sind für manchen zum Beispiel Fritten wichtiger als Fragen eines Polizisten ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montag, 22.12.08&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die normale Amtsleitung klingelt.&lt;br /&gt;
&quot;Leitstelle der Polizei XY, Steel, guten Tag.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Guten Tag. Mein Name ist Doktor M. Sie müssen mir dringend helfen. Meine Frau und ich haben uns Samstag entschlossen uns zu trennen. Und jetzt hat sie mich angerufen und gesagt, ich solle mich in Gedanken von ihr und unseren drei Kindern verabschieden. Sie wolle sich mit den Kindern von der ZZ-Autobahnbrücke stürzen. Bitte glauben Sie mir. Ich bin nicht betrunken oder verwirrt oder so. Ich bin Arzt und befinde mich in meiner Praxis und es geht wirklich um Leben und Tod. Bitte.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Ganz ruhig. Ich glaube Ihnen ja. Also, Ihre Frau hat ausdrücklich die ZZ-Autobahnbrücke genannt!?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Ja, genau da wollte sie hin.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Wo wohnen Sie denn und was für ein Auto fährt Ihre Frau?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Hören Sie - es geht jetzt wirklich um Sekunden. Das Leben meiner Frau und meiner Kinder ist in Gefahr und Sie stellen mir hier solche Fragen. Bitte unternehmen Sie schnell etwas.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Das möchte ich. Aber um schnell und effektiv arbeiten zu können, brauche ich bestimmte Informationen. Sie sagen, es geht um Sekunden - wann haben Sie denn mit Ihrer Frau telefoniert?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;&lt;i&gt;Hm... Das war so gegen 14.00 Uhr. Genau. Da hat sie gesagt, dass sie sich umbringen will.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Ungläubig. &quot;14.00 Uhr??? Das war vor ZWEI STUNDEN! Es ist jetzt 16:03 Uhr!!!&quot;&lt;br /&gt;
Ausweichend. &lt;i&gt;&quot;Pfff.... Jaaaa. Wissen Sie, sie hatte mich da aber auch gerade auf dem Handy erreicht, als ich an der Pommes-Bude war. Und anschließend hatte ich noch Patienten in der Praxis, um die ich mich erstmal kümmern musste ...&quot;&lt;br /&gt;
.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Den weiteren Dialog, meinen kleinen Konflikt mit der Wohnortbehörde der Familie (die zuständige Leitstelle wollte den Fall lieber an mich abwimmeln) erspare ich euch. Die Geschichte ging jedenfalls gut aus. Letztlich wurde die Frau samt der drei Kindrer und einer Eheberaterin an der Heimatadresse wohlbehalten angetroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, lieben Leserinnen und Leser - ich wünsche euch ein schönes und friedliches Weihnachtsfest. Ich feiere heute  auch im Kreise der Familie; ab morgen um 13.00 Uhr passe ich dann wieder auf euch auf. Ich hoffe, ihr ruft nicht zu oft an ... :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frohe Weihnachten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
euer Steel</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-24T10:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5356604/">
    <title>Steel grübelt</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5356604/</link>
    <description>&lt;b&gt;Meistens stellt mich ja das sogenannte polizeiliche Gegenüber vor Rätsel. Meistens... Aber auch die Führung, sowohl die behördliche als auch die des IM ist für mich nicht immer völlig transparent. Könnt ihr mein Stirnrunzeln bei dem folgenden Sachverhalt begreifen oder sehe ich da einfach nicht klar?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Steel, in V-Stadt sind zwei Jugendliche ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sie hatten nach dem Genuss von Marihuana schwere Lungenbeschwerden. Das BtM wird jetzt in einem Labor untersucht. Es kann sein, dass etwas mit dem Zeug nicht in Ordnung war. Falls dem so ist, dann musst Du mal schauen, ob Du, ggf. in Zusammenarbeit mit der Pressestelle, die Öffentlichkeit warnst.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähm. Ich soll die Öffentlichkeit informieren, dass sie sich ggf. gesundheitliche Schäden zufügen, wenn sie illegale Substanzen konsumieren?&lt;br /&gt;
Was meint ihr?</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-30T16:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5350226/">
    <title>Ein dickes Schloss</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5350226/</link>
    <description>&lt;b&gt;Ich weiß, dass so mancher Leser verärgert ist, weil hier schon länger nichts Amüsantes mehr zu lesen war. Aber ich werde weiter authentisch bleiben und mir nicht irgendetwas aus den Fingern saugen. Da nach mir auch mein Chef erkrankt war, musste ich wieder mal in die Rolle des PvD schlüpfen. Und so habe ich mich in den vergangenen anderthalb Wochen mit Meldepflichten, Urlaubsplanung, Presseberichten, Besprechungen etc. herumgeschlagen. Auch heute dauerte mein Dienst-Tag 11 Stunden, ohne dass ich ein einziges Telefonat mit einem Bürger geführt habe. Was mich aber nicht daran hindert, einen kurzen Dialog wiederzugeben, den der Kollege neben mir am Telefon führte ...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Polizeinotruf.&quot;&lt;br /&gt;
Eine weibliche Stimme. &quot;So, jetzt brauche ich mal ganz schnell ein dickes Schloss!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Hm. Aha. Dann kaufen Sie eines, vielleicht ... bei OBI?&quot;&lt;br /&gt;
Nachdenklich. &quot;Kaufen. OBI. Hm... Ist das denn teuer? Nee, das geht nicht. Ich habe kein Geld.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Tja, vielleicht kann ein Nachbar oder der Hausmeister aushelfen...!?&quot;&lt;br /&gt;
Eine Idee. &quot;Ah, moment mal. Es kann sein, dass ich selbst eines habe. Ich schau mal nach ...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erklärt ihr es mir. WARUM ruft sie den Notruf an???</description>
    <dc:creator>Steel</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Steel</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-27T20:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://steel.twoday.net/stories/5311329/">
    <title>Lebenszeichen</title>
    <link>http://steel.twoday.net/stories/5311329/</link>
    <description>Ich bin zurück aus einem dreiwöchigen Urlaub und habe eine schöne Grippe mitgebracht...&lt;br /&gt;
Ab nächste Woche bin ich wieder im Dienst, und bin dann wohl erstmal kein PvD, so dass einer Menge Telefonate, bei denen das ein oder andere bloggenswert sein dürfte, nichts im Wege steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis die Tage,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steel</description>
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    <dc:date>2008-11-10T09:09:00Z</dc:date>
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